Associate Coach Deutscher Bundesverband Coaching
Coaching-Ansatz Buntstifte

Coachingansatz: Das Wichtige in Kürze

  • Coaching ist professionelle Beratung, Begleitung und Unterstützung von Menschen im Kontext von Management, Beruf und Lebensplan.
  • Meine Rolle als Coach ist die eines Katalysators, der Reaktion und Neubildung ermöglicht. Den Stoff dazu bringen die Coachingnehmer mit.
  • Ich bin da gut, wo es um Coaching im klassischen Sinn geht: Förderung der eigenständigen Lösung von Problemen, der Selbstreflexion, Spielraum für die Situations- und Problemanalyse, Entwicklung selbstgesteuerter und von den eigenen Werten und Motiven getragener Handlungsoptionen.

  • Noch mehr Coachingansatz

  • Grundmodelle, etwa der Kommunikation, Motivation, Führung, Konflikt usw. haben im Coaching ihren nützlichen Platz. Stehen der Wissenserwerb oder das Einüben bestimmter Skills im Vordergrund, sind andere Beratungsformen möglicherweise besser geeignet und kostengünstiger.
  • Nicht für jedes berufliche Anliegen ist Coaching das geeignete Format. Daher das ausführliche Vorgespräch um sicher zu gehen, ob Coaching der richtige Weg ist, oder nicht eher Training, Schulung, eine Unternehmensberatung oder möglicherweise eine längerfristig angelegte psychologische oder therapeutische Unterstützung angesagt ist.
  • Der Rahmen meines Coachings ist systemisch. Das heißt, Wirkungsmuster zwischen Person und Rolle in der Organisation, zwischen Organisation, Markt und Gesellschaft, zwischen geschriebenen und ungeschriebenen Gesetzen werden mitgedacht. Das erleichtert es, Wirksamkeiten auch in komplexen Zusammenhängen auf die Spur zu kommen. Und es ermöglicht Grenzen eigener Gestaltungsmacht anzuerkennen und nichtsdestotrotz als gegeben angenommene Ohnmacht in Frage zu stellen. Auf diesem Spannungsfeld wächst der Stoff für starke Menschen, die sich und ihre Unternehmen voranbringen, die Welt verbessern.
  • Gelernt habe ich Coaching noch nach den Prinzipien des radikalen Konstruktivismus – abgeleitet aus jeder konstruiert seine eigene Wirklichkeit. Mittlerweile ist mir die Vorstellung, das kein Bewusstsein einen Zugang zu einem anderen Bewusstsein hat zu kalt und befremdlich. Und arbeite lieber mit dem Prinzip der Allparteilichkeit. Zu erkennen, dass jeder irgendwie recht hat, ist wunderbar alltagsweise und entbindet im Coaching davon, nach Schuldigen zu suchen und recht haben zu müssen. Was zählt, ist die Erneuerung eigener Perspektive und der Gewinn von Handlungs- und Entscheidungsoptionen. Und da wo einem die Weltsicht Anderer fremd bleibt, lässt sich zumindest Nonchalance oder politisches Geschick entwickeln.
  • Die Allparteilichkeit findet ihre Herausforderung in ethischem Mindestmaß und subjektiv indiskutierbaren Werten. So mag ich persönlich beispielsweise nicht für Unternehmen arbeiten, die Mitarbeitern weniger als gesetzliche Mindestlöhne zahlen. Und unterstütze meine Kunden Beweglichkeit und Anpassungskunst aus ihrem höchstpersönlichen Standpunkt heraus zu entwickeln.
  • Überhaupt folgt alles Verhalten einer Haltung. Die speist sich aus Motiven und Werten. Die sind deshalb immer erste Etappe eines Coachings.
  • Und Ausgangspunkt ist das gemeinsam vereinbarte Ziel – der Coachingauftrag. Ohne dies ist Coaching kein Coaching.