…und meine persönlichen, guten Gründe für einen Coaching-Blog
Ein Blog eröffnet die Möglichkeit zum Dialog oder, besser gesagt zum Multilog, wenn auch auf dem Umweg des Monologs. Da ich gerne mit anderen spreche, ersetze ich historisch gewordene Treffpunkte wie den Marktplatz, das Palaver am Lagerfeuer, die Konferenz, die Eisdiele, mit Gegenwart orientierter elektronischer Schriftlichkeit.
Zudem Schriftlichkeit die produktive Nebenwirkung hat, das Überangebot des Gehirns sortieren zu müssen: hin und wieder ein ordentliches Menu statt immer nur Eintopf. Deswegen kann sogar SMSen oder Twittern eine leckere Zwischenmahlzeit sein.
Im Sinne von Kurt Lewins Nichts ist so praktisch wie eine gute Theorie und als einstmals gelernte Ingenieurin habe ich Vergnügen daran, kleine Wirklichkeitsmodelle zu konstruieren. Blog ist dann wie Lego. Und die Legonianer wissen von der Poesie der Steine.
Blog ist selbstverständlich auch ein Baustein der mir nahe liegenden Höflichkeit (gemeint im Sinne von hofieren) künftigen Kunden gegenüber: wenn die Beziehung zwischen den Beteiligten wesentlicher Wirkfaktor der Coachingarbeit und der Beratungsarbeit mit Teams und Organisationen ist, dann dürfen Blogbeiträge Anhaltpunkte ob der potentiellen Tragfähigkeit der Arbeitsbeziehung geben.
So trägt das Blog bestenfalls dazu bei, dass Sie und ich uns im ersten Das-Echte-Leben-Kontakt tatsächlich auf Augenhöhe begegnen: mein Wissensvorsprung bezüglich Lern- und Entwicklungsprozessen gliche sich aus mit Ihrem Vorsprung des Wissens über mich.
Davor und über ernsthafteste Anbahnung des Business hinaus, geht es mir um Begegnung, Tausch und Sinnstiftung mit Freunden, Kolleginnen, neugierigen Unbekannten. Ihre oder Deine Kommentare, Feedbacks und Verknüpfungen sind mir allerherzlichst willkommen.
Wie gesagt: Nur Arbeit und kein Spiel macht dumm.

