Coaching Berlin – peak8 – Coaching für Beruf und Management

Gastbeitrag: Wie finde ich den richtigen Trainer?

19. April 2011

Der perfekte Trainer?

Ob innerhalb eines Unternehmens oder privat: Weiterbildung ist in. Führungskräfte stellen stets höhere Ansprüche an ihre Angestellten und jeder Einzelne muss sich auf dem Arbeitsmarkt behaupten. Oder gibt es ein Problem, das man lösen möchte? Sich selbst weiterentwickeln? Da ist ein Training oder ein Coaching die richtige Lösung.

Ein Training dient dazu bestimmte Verhaltensweisen auf- und auszubauen. Schwerpunkt in einem Training ist nicht das Individuum, sondern das individuelle Verhalten. Aber gerade dabei ist es wichtig, dass man nicht nur ein passendes Training wählt, sondern auch einen guten Trainer. Im Zuge des Weiterbildungstrends boomen Coachings und Trainings und immer mehr Menschen lassen sich zum Trainer oder Coach ausbilden. Dementsprechend steigen auch die Angebote, vor allem im Internet, aus denen man wählen kann. Aber wie findet man in dieser Vielzahl von Angeboten das perfekte Training für die eigenen Bedürfnisse?

Was ist ein guter Trainer?

Eine wichtige Rolle bei der Suche nach dem perfekten Training spielt der Anbieter, in vielen Fällen der Trainer selbst. So gut ein Training auch konzipiert ist, am Ende hängen Qualität und die Resultate hauptsächlich vom Trainer ab. Aber was macht eigentlich einen guten Trainer aus? Natürlich sind gerade die fachlichen Qualifikationen wichtig: Ein guter Trainer sollte entweder eine professionelle Ausbildung absolviert haben oder ein Studium in einem relevanten Fach (wie zum Beispiel Pädagogik, Psychologie, Soziologie) absolviert haben. Mehrjährige Erfahrung ist natürlich auch immer ein Plus.

Ein guter Trainer muss aber auch gut mit Menschen umgehen können. Dazu gehört, dass er sich auf viele verschiedene Persönlichkeiten einstellen kann. Auch muss er didaktische und gruppendynamische Kompetenz besitzen und kein Problem haben im Rampenlicht zu stehen. Außerdem sollte sich ein guter Trainer ständig weiterbilden, fachlich sowie didaktisch. Und natürlich hat ein guter Trainer Spaß an seinem Beruf und versteht es jemanden zu motivieren und mitzureißen.

Wie finde ich einen guten Trainer?

Da das Training so gut wie möglich sein soll, sollte man sicher gehen, einen Trainer zu suchen, der zu einem passt und der vor allem professionell arbeitet. Dabei empfiehlt es sich vor allem die folgenden drei Aspekte zu beachten.

Ausbildung

Ein guter Trainer hat eine Ausbildung absolviert, die er auch offen darlegt. Hierbei empfiehlt es sich gegebenenfalls das Institut zu überprüfen, in dem die Ausbildung absolviert wurde oder die Zertifikate zu googeln, um sich einen Eindruck über die Qualität der Ausbildung zu verschaffen. Auch Erfahrungsberichte können hier viel weiterhelfen.

Professionalität

Ein professioneller Trainer macht einen guten Eindruck, nicht nur was das Auftreten angeht (Internetpräsenz, Erreichbarkeit, persönlicher Eindruck) sondern auch durch sein methodisches und theoretisches Vorgehen. Die Seminare sollten didaktisch geplant, die Lehrmaterialen strukturiert und die Methoden abwechslungsreich sein. Die Organisation und Vorbereitung sollte auch schon von Anfang an erkennbar sein. Einen guten Eindruck kann man sich auch durch ein kurzes Telefongespräch verschaffen, oder indem man ein Trainingskonzept anfordert.

Persönliches Gefühl

Am wichtigsten ist aber das Bauchgefühl, das man dem Trainer gegenüber hat. Ziel des Trainings ist, dass man sich verbessert und eventuelle Problem löst. Dazu muss man ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Auch sollte man berücksichtigen, dass man, je mehr Zeit man mit dem Trainer verbringen will, auch dementsprechend mehr Zeit in die Suche nach dem perfekten Training und Trainer investieren sollte.

Um wirklich festzustellen, ob ein Trainer zu einem passt, sollte man diese Punkte beachten. Am besten lernt man einen Trainer aber kennen, indem man ihn bei der Arbeit beobachtet, also sich in eines seiner Trainings setzt oder ein Vorgespräch vereinbart.

Wo finde ich ihn?

Die meisten Menschen wählen ihre Trainer und Trainingsangebote über Empfehlungen von persönlichen Kontakten. Wer allerdings nicht das Glück hat von den Erfahrungen von Freunden und Bekannten profitieren zu können, muss sich selbst auf die Suche machen. Um in der Datenfülle des Internets einen Überblick zu behalten, kann man auf Datenbanken, wie z.B. Springest zurückgreifen, um gezielt Trainings zu finden, die man dort anhand von Kriterien wie Einsatzort, Erfahrung, Schwerpunkt oder Kosten auswählen kann. Der Pluspunkt bei der Verwendung einer seriösen Datenbank ist auch, dass “schwarze Schafe” schon von vorneherein ausgefiltert werden. Viel Erfolg!

Dieser Beitrag wurde geschrieben von Eva Mattern, Content Editor bei Springest, der neuen unabhängigen Online-Plattform zum Vergleich von Fort- und Weiterbildungen.

(16.04.2012)

Über die Autorin

UlrikeRheinberger_peak8Coaching_BlogHier schreibt Ulrike Rheinberger, Organisationsberaterin und Coach aus Berlin zu Themen rund um Coaching, Personal- und Organisationsentwicklung.

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